Abnehmen für den Sommer

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29 Seiten

Beschreibung

Textauszug:

Yes you can!
Frauen himmeln ihn an, und Männer sind schlicht neidisch, wenn sie den portugiesischen
Fußballhelden Cristiano Ronaldo mit nacktem Oberkörper sehen. „The most sexiest
Footballplayer of the world“ titelte gar eine Gazette. Gemeint ist vor allem der
Waschbrettbauch mit Six packs. Fachleute meinen: Ronaldo habe den perfekten Körper
und er gelte als der schönste Fußballer der Welt.
Was macht einen flachen Bauch und in Vollendungeinen Waschbrettbauch nur so
erotisch? Warum geraten Frauen regelmäßig in Ekstase und Verzückung, wenn sie die
Chippendales mit ihren Muskelbodys in Tanzshows sehen? Man muss es ganz klar sagen:
Waschbrettbauch ist der Inbegriff für Jugend, Gesundheit und Schönheit. Ein flacher
Bauch ist einfach appetitlicher und schöner anzusehen als ein schwabbeliger Bierbauch
oder Frauen mit „Rettungsring“. Ein flacher Bauch ist wesentlich erotischer. Und die
Männer, die dahinterstehen, sind schlichtweg begehrenswerter. Frauen im Bikini mit
straffem Bauch und strammem Hinterteil sind der Eyecatcher schlechthin.
Auch Frauen mit flachem Bauch sind wesentlich attraktiver als mit einem Rettungsring um
die Hüften. Wenngleich das Thema flacher Bauch für Frauen weniger virulent ist. Da
kommt es mehr auf die oberen Rundungen an, und die dürfen bekanntlich durchaus etwas
üppiger ausfallen. Six packs bei Frauen sind eher weniger gefragt, weil es bei den
wenigen Bodybuilder-Frauen manchmal eher abstoßend auf Männer wirkt. Eine stark
muskulöse Frau mit ausgeprägten Bizeps und extremen Beinmuskeln wirkt männlich
dominant, ja auf Männer eher beängstigend. Sie könnte einen Mann ja auf die Matte
werfen.
Aber nichts desto trotz will Frau ja auch ihren neuen Bikini zur Schau stellen. Und da
kommt eine Strandfigur mit flachem Bauch gerade recht. Insofern ist das Thema für
Frauen natürlich auch sehr interessant. Und in Kombination mit einem straffen Hinterteil
für das Bikini-Unterteil ist fast jede Frau für ein entsprechendes Training zu haben. Dazu
kommt noch das Thema Schwangerschaftsgymnastik. Denn Frauen müssen vor allem
nach der Geburt ihren Bauch wieder straff in Form bekommen. Da ist flacher Bauch
angesagt, und das muss trainiert werden.
Erotik, Knackigkeit und Standfestigkeit kommen als Argumente bei einem flachen
Männerbauch mit Six packs hinzu. Doch bis zum perfekten Waschbrettbauch ist es leider
harte Arbeit. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute aber folgt gleich hinterher: Jeder
kann sich seine Six packs wie Ronaldo erarbeiten – sogar noch mit 60! Es ist keine
Utopie. Ja, Sie haben richtig gehört: Auch Otto Normalverbraucher kann glänzen wie
Ronaldo und ebenso begehrlich für Frauen werden. Yes you can! – ist die klare Botschaft.
Ist das nicht eine Atem beraubende Aussicht? Frauen kreischen vor Entzückung, wenn sie
Sie plötzlich so sehen! Ein flacher Bauch ist auch für Sie drin!
Man kann aber auch getrost mit einem Märchen gleich aufräumen: Bauchmuskeltraining
bis zum Erbrechen bringt leider keinen Waschbrettbauch. Da können Sie sich noch so
anstrengen und Ihren Bauch noch so mit Training schinden: Das klappt nicht. Denn Fett
kann man nicht gezielt mit Übungen abbauen, sondern nur über ein Minus im
Kalorienhaushalt erreichen. Abgebaut wird dann, wo es der Körper für richtig hält, und das
ist zudem bei Frauen und Männern unterschiedlich.
Aber um einen flachen Bauch zu bekommen und die Six packs zur Geltung zu bringen,
muss erst mal das Fett weg. Denn das überlagert die Muskeln. Der Bauch muss also flach
werden, um die knackigen Muskeln sichtbar zu machen. Wenn Sie also zu einem
Waschbrettbauch oder auch „nur“ zu einem flachen Bauch kommen wollen, dann reicht
nicht nur ein Muskelaufbau-Training. Es muss durch gezielte Ernährung der
Körperfettanteil verbrannt werden. Nur mit beiden Programmen gleichzeitig kommen Sie
Ihrem Ziel näher. Stellen Sie also Ihre Ernährung erst einmal um.
Aber noch eins: Die Bauchmuskeln sind die mitunter am schwierigsten zu trainierenden
Muskeln überhaupt. Professor Dr. Klaus-Michael Baumann vom Institut für Sport- und
Bewegungsmedizin an der Universität Hamburg räumt auch mit einem weit verbreiteten
Vorurteil auf: „Es stimmt eben nicht, dass Menschen ab einem gewissen Alter keinen
Waschbrettbauch mehr bekommen können.“ Aber es liege in der Natur der Sache, dass
Menschen mit wachsendem Alter immer träger würden, weniger Energie verbrennen und
damit automatisch Muskeln verlieren würden. Insgesamt hätten Menschen mit
zunehmendem Alter weniger Körperspannung. Mit regelmäßigem Training könne man
dagegen gezielt etwas unternehmen. Man kann also auch mit 60 noch einen flachen
Bauch anstreben – aber eben mit relativ mehr Aufwand als in jüngeren Jahren. Genauso
können Sie mit gezieltem Training auch noch einen 50-Jährigen zum Marathonlauf
bringen. Das funktioniert – alles nur Willens- und Trainingssache!
Woher stammt übrigens der Begriff Waschbrettbauch? Früher hatten die Frauen in der
Waschküche eine Art Rubbelbrett. Es war ein Holzrahmen mit einem aufgesetzten
wellenartigen Blech. Darüber rubbelten die Frauen ihre feuchte, eingeweichte Wäsche, um
den Schmutz zu entfernen. Das Rubbelbrett ersetzte in früheren Zeiten die Vor- und Rück-
Trommelbewegungen heutiger moderner, elektrischer Waschmaschinen. Das Waschbrett
hat somit ähnliche Erhebungen wie die sichtbaren Muskelpartien auf einem knackigen
Männerbauch.
Übrigens Six pack ist ein etwas irreführender Begriff. Mit Six packs meint man die in sechs
Partien oder Päckchen sichtbaren Bauchmuskeln. Schaut man bei einem trainierten Body
genau hin, dann wird man sogar acht Muskelpäckchen bei Anspannung auf dem Bauch
erkennen.

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